Akasha Training

Altes Wissen aus dem Himalaya

Akasha Training ist ein alter und ursprünglicher Praxisweg, der wiederbelebt wurde. Entstanden ist das Training als 'Nebenprodukt' ursprünglicher, tiefgehender buddhistischer Praktiken wie der Lehre der Großen Vollendung (Dzogchen) und des Yogaweges von Nadi, Prana und Bindu. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Überlieferung von Vairocana, einem buddhistischen Meister und Übersetzer aus dem 8. Jahrhundert, der von Tibet aus Indien bereiste und später in das heutige Sichuan exiliert wurde. Gelehrt wurde dieser alte Weisheitsweg im Osten Tibets und im Westen Chinas, auch als Teil der ganzheitlichen Medizin. Über die Jahrhunderte gab es auch einen Austausch mit den Lehren und Praktiken des Daoismus, wie Atemübungen, Meditationen, Übungen zur Gesunderhaltung, Heilung und Kampfkunst.

Ganzheitliches Training

Anders als bei den klerikalen oder intellektuellen Wegen geht es beim Akasha Training um die ursprüngliche und natürliche Einheit und Untrennbarkeit von Körper und Geist, von Mensch und Natur. Wer wünscht, das Wesen der Natur in lebendigen Übungen zu erleben und seinen Platz darin zu erfahren, der ist hier richtig. Die einzigen Voraussetzungen sind eine altruistische Motivation sowie Respekt gegenüber der Überlieferung und dem Meister.

Das Training umfasst unter anderem Rezitationen, Meditationen, Atemübungen, Visualisationen und statische sowie bewegte Körperübungen. Nach einer Einführung kann man individuell zu Hause üben.

Ebenen des Trainings

Die Elemente des Trainings werden stufenweise unterrichtet. Die Übungen der äußeren Ebenen haben vornehmlich einen gesund erhaltenden und regenerativen Zweck. Sie helfen Vitalität, Integrität und Bodenständigkeit wiederherzustellen, sind jedoch zugleich Wegweiser in die Welt fortgeschrittener Praktiken. Motivierte Übende können nach entsprechender Vorbereitung mit den inneren Ebenen des Trainings beginnen.

Das Training beginnt in der Regel mit einem kurzen Ritual zur Ermächtigung des Raumes. In diesem Rahmen beginnt man mit Übungen zur Stärkung der Basis und Struktur. Darauf können dynamischere Übungen folgen, die die Kommunikation mit dem Raum möglich machen. Die/der Praktizierende erfährt und verbindet sich mit den Elementen der Mutter Natur (Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum) gleichermaßen im Inneren wie im Äußeren.

Weitere Elemente des Praxisweges sind Visualisationen, Übungen mit Klang und Meditation.